In der Schweiz gibt es derzeit 19 vom Bund anerkannte Methoden, die unter dem Dach der Komplementärtherapie stehen. Die Methode Yoga Therapie ist eine dieser Methoden. Der Beruf Komplementärtherapeut*in ist eidgenössisch anerkannt.
Die Komplementärtherapie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen und Ressourcen im Zentrum steht. Sie gestaltet sich im Dialog und auf Augenhöhe zwischen Therapeut*in und Klient*in. Im Fokus steht die Stärkung der Eigenverantwortung, damit das Wohlbefinden und die eigene Gesundheit aktiv mitgestaltet werden können.
Zu den Zielen der Komplementärtherapie gehören die Verbesserung der Selbstwahrnehmung, die Stärkung der Selbstregulationsfähigkeit sowie die Unterstützung von Genesungsprozessen. Sie versteht sich als Ergänzung zum bestehenden Angebot der Schul- und Alternativmedizin. Meine Arbeit basiert auf den Richtlinien und Grundlagen der Organisation der Arbeitswelt Komplementärtherapie (OdA KT).
Die Yoga Therapie als eine anerkannte Methode der Komplementärtherapie richtet sich an Menschen, die sich auf körperlicher oder mentaler Ebene Veränderung wünschen. In dieser Form der Körpertherapie werden Elemente aus dem Yoga gezielt als therapeutische Mittel eingesetzt. Vorkenntnisse oder besondere Beweglichkeit sind dafür nicht erforderlich.
Charakteristisch für die Yoga Therapie ist das regelmässige Üben eines individuell abgestimmten Programms zu Hause. Dadurch erleben Klient*innen oft rasch mehr Selbstwirksamkeit, da sie eigenständig üben und aktiv zu ihrem Wohlbefinden beitragen können. So werden Veränderungen spürbar und ein nachhaltiger Transfer in den Alltag möglich.
Yoga Therapie ist eine individuelle, therapeutische Begleitung und hat wenig zu tun mit klassischem Yoga, wie es in einer Yogagruppe vermittelt wird.
Ich arbeite in der Tradition des Viniyoga nach Dalman/Soder.
Zu den Grundprinzipien der Methode Yoga Therapie zählen:
Gut zu wissen:
